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Koroni / Papara

Das malerische Städtchen mit seinen verwinkelten Gassen liegt auf einer Landzunge, die weit in die messenische Bucht hineinragt. Ca. 1600 Einwohner führen hier ein mehr oder weniger beschauliches Leben. Nur im August, wenn die meist griechischen Touristen kommen, herrscht emsiges Treiben. Vor allem an der Hafenpromenade mit ihren Tavernen und Kafenia, Läden und kleinen Boutiquen findet das geschäftige Leben statt.

In der Oberstadt ist es ruhiger. Dort führt eine enge Strasse zur venezianischen Festung mit dem alten Kloster Agios Ioannis Prodromos. Ein Abendspaziergang durch die Gärten zu den Festungsmauern bietet einen atemberaubenden Ausblick auf den Hafen, das Städtchen und das majestätische Taigetos-Gebirge auf der gegenüberliegenden Mani. Noch prachtvoller ist der Anblick bei Sonnenuntergang im Winter, wenn die schneebedeckten Bergspitzen feurig in der Abendsonne leuchten.

Koroni hat zwei herrliche, sanft abfallende Sandstrände, Zaga und Memi, mit besonders klarem Wasser – so rein, dass sogar im Sommer diek papara oel 001 Karettschildkröten an diesen Stränden ihre Eier ablegen. Tierschützer markieren regelmässig diese Nester, damit die Menschen Rücksicht darauf nehmen.

Zur Gemeinde Koroni gehören weitere neun umliegende Dörfer, das kleinste mit gut 100 Einwohnern, das grösste mit knapp 1000. In den Weilern in der hügeligen Umgebung stehen wie hingestreut die hellen Wohnhäuser und Apothikia der Bauern. Einige Grundstücke gehören inzwischen den Xenossoi, Ausländern, die in den letzten Jahren hierher gezogen sind.

k papara oel 025Auf Papara, einem Hügel oberhalb Koroni, haben wir unser Paradies gefunden. Gegen Süden hin erstreckt sich das weite Blau des Messenischen Golfs, im Osten sehen wir das grossartige Taigetos-Gebirge – und rund herum sind Rebberge und Olivenhaine.